News

Akademie

02.05.2018

Antonio Loprieno ist der neue Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+) haben einen neuen Präsidenten: Antonio Loprieno, Professor für Geschichte der Institutionen und ehemaliger Rektor der Universität Basel, tritt heute die Nachfolge von Maurice Campagna an.

Mit der Wahl von Antonio Loprieno wird das Präsidium des Verbunds einer Persönlichkeit übergeben, die langjährige, internationale hochschulpolitische Erfahrungen mitbringt. «Die primäre Funktion der Akademien ist der Brückenbau zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Als Präsident möchte ich mich dafür einsetzen, den Dialog mit der Öffentlichkeit zu stärken und die Einbindung der Wissenschaft in den gesellschaftlichen Diskurs mitzugestalten», wird Antonio Loprieno in der heute veröffentlichten Medienmitteilung zitiert.

Medienmitteilung der Akademien der Wissenschaften Schweiz PDF

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Projekte

09.04.2018

Empfehlungen für gesundheitsbezogene Register: Praxistest gestartet

Register mit verlässlichen Daten werden im Gesundheitswesen immer wichtiger und mit den wachsenden Datenmengen zahlreicher. Aus diesem Grund haben die Organisationen ANQ, FMH, H+, unimedsuisse und die SAMW Empfehlungen zum Aufbau und Betrieb gesundheitsbezogener Register veröffentlicht. Um die praktische Anwendung dieser Empfehlungen zu prüfen, führt die SAMW nun einen Praxistest durch.

Im Sinne einer Testphase wurden ausgewählte Betreiber eingeladen, ihr Register anhand der mit den Empfehlungen veröffentlichten Checkliste zu überprüfen. Anschliessend wird eine Expertengruppe diese Selbstdeklarationen beurteilen und gleichzeitig die Anwendbarkeit der Checkliste und der Empfehlungen in der Praxis testen. Die Empfehlungen und die Checkliste finden Sie auf der Website des ANQ.

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Ethik

04.04.2018

Die Vorlage Generalkonsent wird weiterentwickelt und breiter abgestützt

Mit dem Generalkonsent (GK) können Personen, die im Spital behandelt werden, in die Weiterverwendung ihrer Daten und Proben für Forschungsprojekte einwilligen. 2017 haben Swissethics und die SAMW die Vorlage Generalkonsent 2017/1 veröffentlicht, um eine einheitliche Handhabung in der Schweiz zu fördern. Aufgrund der Praxiserfahrungen wird die Vorlage derzeit weiterentwickelt.

Parallel zu den Arbeiten an der Vorlage GK werden spezifische Vorlagen für urteilsunfähige Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche und deren Eltern ausgearbeitet. Die SAMW hat eine Steuerungsgruppe eingesetzt, die die Weiterentwicklung verantwortet und die Teilprojekte koordiniert. Weitere Informationen und die Vorlage GK 2017/1 finden Sie auf unserer Website.

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Projekte

02.04.2018

smarter medicine: Empfehlungen für die Radio-Onkologie sind publiziert

Der von der SAMW mit gegründete Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu verhindern. Er unterstützt die Erarbeitung von «Top-5-Listen», mit denen Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die künftig ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Ende März hat die Schweizer Gesellschaft für Radio-Onkologie (SRO) ihre Liste veröffentlicht.

Die SRO setzt sich für eine bedarfsgerechte radio-onkologische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebsleiden ein. Die Top-5-Liste soll nicht nur innerhalb der Fachgesellschaft wahrgenommen und breit diskutiert werden, sondern auch eine multidisziplinäre und interprofessionelle Diskussion zum Wohle der Betroffenen und Angehörigen fördern. Den Flyer mit den Empfehlungen der SRO können Sie hier herunterladen. Informationen zur Initiative und eine Übersicht über die Empfehlungen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website des Trägervereins.

Wie kann smarter medicine in der Radio-Onkologie umgesetzt werden? PDF

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Akademie

29.03.2018

Die Akademien lehnen den Gesetzesentwurf zu Tabakprodukten ab

Unter der Federführung der SAMW haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz eine ablehnende Stellungnahme zum Gesetzesentwurf über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten verfasst. Die Akademien fordern dabei, dass Rechtsvorschriften grundsätzlich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen müssen.

Die Stellungnahme der Akademien basiert auf der Position der Swiss School of Public Health (SSPH+), die den Gesetzesentwurf gründlich analysiert und gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse gänzlich abgelehnt hat. Sie macht geltend, dass ein solches Gesetz die öffentliche Gesundheit gefährden und zu unerträglichen Kosten führen würde.

Stellungnahme der Akademien der Wissenschaften Schweiz, 22.3.2018 PDF

Stellungnahmen

Publikationen

27.03.2018

Eine bessere Medizin dank Daten?

Nutzen und Herausforderungen von personalisierter Medizin und Big Data waren die Themen am diesjährigen Seminar für Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten der SAMW, Swiss Clinical Trial Organisation und Interpharma. Die Kollegen der Technischen Wissenschaften (SATW) waren dabei und bieten in ihrem Blog eine lesenswerte Zusammenfassung.

«Big Data kann das Gesundheitswesen entscheidend voranbringen. Doch nirgends sind Daten so heikel und stellen sich ähnlich knifflige ethische Fragen. Transparenz und Cybersecurity sind Schlüsselfaktoren, um das nötige Vertrauen bei Patientinnen und Patienten zu schaffen.» So lautet das Fazit im Blog-Beitrag «Macht Big Data die Medizin besser?» der SATW.

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Ethik

23.03.2018

Autonomie und Digitalisierung: Ein neues Kapitel für die Selbstbestimmung in der Medizin?

Am 15. Juni 2018 findet in Bern die vierte Tagung im Veranstaltungszyklus «Autonomie in der Medizin» der SAMW und der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin statt. Dieses Jahr stehen die Auswirkungen der digitalen Transformation in der Gesundheitsversorgung im Zentrum.

Die Tagung bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, ethischen und rechtlichen Fragen in einer digitalisierten Medizin. Praxisbeispiele und Gespräche zwischen den Referentinnen und Referenten ermöglichen eine enge Verknüpfung von theoretischem Input und konkreten Herausforderungen im medizinischen Alltag.

Programm: Autonomie und Digitalisierung, 15. Juni 2018 PDF

Anmeldung

Akademie

15.03.2018

Zweite Ausschreibung des Swiss Personalized Health Network

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) hat die zweite Ausschreibung für Projektgesuche lanciert. Eingabefrist ist der 30. Juni 2018. Insgesamt stehen gut 9 Mio. Franken zur Verfügung.

Ziel der SPHN-Initiative ist der Aufbau einer schweizweit koordinierten Dateninfrastruktur an Universitätsspitälern und anderen Forschungsinstitutionen, um Entwicklungen im Bereich der Personalisierten Gesundheit zu fördern. Ausführliche Informationen finden Sie im «SPHN Call for Proposals 2018» und auf der SPHN-Website.

SPHN Call for Proposals 2018 PDF

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Publikationen

12.03.2018

Das SAMW Bulletin 1/2018 ist dem Schwerpunkt «Autonomie» gewidmet

Gesundheitsprobleme verlangen oft einschneidende Entscheidungen, die von Patientinnen und Patienten möglichst autonom gefällt werden sollen. Das SAMW Bulletin ist dem ethischen Konzept der Autonomie gewidmet und zeigt auf, wie facettenreich das Zusammenspiel von Selbstbestimmung und professioneller Verantwortung ist.

Das informierte Einverständnis der betroffenen Person gilt heute als notwendige Voraussetzung, dass eine medizinische Massnahme umgesetzt werden kann. Welche professionellen Fähigkeiten und Strukturen fördern Selbstbestimmung auch unter erschwerten Umständen? Zu dieser Frage hat Susanne Brauer, Vize-Präsidentin der Zentralen Ethikkommission, im Schwerpunktartikel fünf Thesen entwickelt. Zudem finden Sie im SAMW Bulletin Informationen zu laufenden Projekten, Ausschreibungen und neuen Publikationen.

1/2018: Autonomie in der Medizin – Ein Zusammenspiel von Selbstbestimmung und professioneller Verantwortung PDF

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Förderung

26.02.2018

Nachwuchs in klinischer Forschung: 16 junge Forschende haben eine Zusprache erhalten

Die SAMW und die Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung haben 2017 das Förderprogramm «Nachwuchs in klinischer Forschung» lanciert, um jungen Ärztinnen und Ärzten den Einstieg in die Forschung zu erleichtern. Von den 48 eingereichten Gesuchen werden in der ersten Finanzierungsrunde 16 unterstützt.

Für das Programm «Nachwuchs in klinischer Forschung» stellt die Bangerter-Stiftung jährlich eine Million Franken zur Verfügung, um jungen Medizinerinnen und Medizinern erste Schritte in der klinischen Forschung zu ermöglichen und dadurch gut ausgebildeten Nachwuchs zu sichern. Die Übersicht der Zusprachen finden Sie in der Synopsis, mehr Informationen zum Programm gibt es auf unserer Website.

Synopsis of grantees PDF

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Förderung

20.02.2018

Stern-Gattiker-Preis für weibliche Vorbilder in der akademischen Medizin

Die SAMW lanciert einen neuen Preis, der Frauen in der akademischen Medizin würdigt und den weiblichen Nachwuchs motivieren soll. Hinter dem Namen stehen zwei Medizinerinnen: Lina Stern, die erste Professorin an der Medizinischen Fakultät Genf, und Ruth Gattiker, eine der ersten Professorinnen an der Medizinischen Fakultät Zürich.

Mit dem Stern-Gattiker-Preis zeichnet die SAMW jährlich eine Ärztin aus, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre habilitiert hat, die in einem Spitalumfeld eine Festanstellung als leitende Ärztin inne hat und sich als «role model» eignet. Der Preis ist mit CHF 15'000.– dotiert. Detaillierte Informationen für Nominationen finden Sie in der Ausschreibung (pdf) und in der Rubrik Förderung. Eingabefrist ist der 15. April 2018.

Ausschreibung Stern-Gattiker-Preis 2018 PDF

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Akademie

09.02.2018

Wir suchen Verstärkung für das SAMW-Generalsekretariat

Die SAMW setzt sich mit medizin-ethischen Fragen auseinander, denkt über die Zukunft der Medizin nach und engagiert sich für die Wissenschaft. Für das Generalsekretariat in Bern suchen wir per 1. Mai 2018 eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter im Bereich Administration (80%).

Details zu den Anforderungen und Aufgaben entnehnmen Sie der Stellenausschreibung (pdf). Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 25. Februar 2018.

Stellenausschreibung: Mitarbeiter/in Administration, 80% PDF

Über die SAMW

Akademie

30.01.2018

SPHN: Wegweisende Leistungsvereinbarungen mit allen fünf Universitätsspitälern

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) ist eine nationale Initiative unter Federführung der SAMW. Es trägt zur Entwicklung, Implementierung und Validierung einer koordinierten Dateninfrastruktur bei, um gesundheitsrelevante Daten schweizweit für die Forschung nutzbar zu machen. Als entscheidender Schritt konnten jüngst Leistungsvereinbarungen mit allen fünf Universitätsspitälern abgeschlossen werden.

Das übergeordnete Ziel der SPHN Initiative ist es, die Forschung im Bereich der personalisierten Medizin und Gesundheit zu unterstützen, um Krankheiten besser vorbeugen, diagnostizieren und behandeln zu können. Dabei spielen Patientendaten eine Schlüsselrolle. Mit den Leistungsvereinbarungen haben alle fünf Universitätsspitäler ein starkes Signal gegeben, sich für die SPHN Initiative einzusetzen. Detaillierte Informationen zu den Rahmenbedingungen, Zielen und Instrumenten des SPHN finden Sie auf der Website.

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Förderung

25.01.2018

Ausschreibung aus dem Théodore-Ott-Fonds für Forschung in Neurologie

Nach einer mehrjährigen Pause aufgrund der schlechten Börsenlage kann die SAMW dieses Jahr 200'000 Franken aus dem Théodore-Ott-Fonds ausschreiben für die Forschung in klinischer oder translationaler Neurologie. Eingabefrist für die Gesuche ist am 1. April 2018.

Die Mittel des Théodore-Ott-Fonds sind für Forschungsarbeiten in klinischer oder translationaler Neurologie bestimmt, pro Projekt stehen bis max. 80'000 Franken zur Verfügung. Als Hauptgesuchsteller/-innen sind Forschende der Neurowissenschaften zugelassen, die an einer Schweizer Hochschule tätig und zum Zeitpunkt des Gesuchs nicht älter als 45-jährig sind. Die Gesuche müssen englisch verfasst und online registriert werden. Details zum Format und zur Einreichung der Gesuche finden Sie auf der Website.

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Akademie

15.01.2018

Stellenausschreibung: Das Swiss Personalized Health Network sucht Verstärkung

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) ist eine nationale Initiative, um die Entwicklung in der personalisierten Medizin und personalisierten Gesundheit in der Schweiz zu fördern. Zur Verstärkung des Management Office bei der SAMW in Bern wird ein/e Spezialist/in Projektverwaltung gesucht (60-70%).

Das SPHN sucht eine Persönlichkeit für die administrative Verwaltung von Projekten, die schweizweit umgesetzt und vom SPHN finanziell unterstützt werden. Diese Aufgaben erfordern einen gewandten Umgang mit Zahlen und Buchhaltung. Erfahrung im administrativen Bereich einer Hochschulinstitution ist von Vorteil. Das umfassende Stellenprofil finden Sie unten als Download und auf der SPHN-Website.

Stellenausschreibung SPHN: Spezialist/in Projektverwaltung (60-70%) PDF

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Projekte

03.01.2018

smarter medicine: Empfehlungen für die Chirurgie sind publiziert

Der von der SAMW mit gegründete Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» beginnt das Jahr mit der Veröffentlichung einer weiteren «Top-5-Liste»: Die Schweizerische Gesellschaft für Chirurgie (SGC) hat für ihren Fachbereich fünf Interventionen bestimmt, die künftig zu vermeiden sind.

Die Schweizer Initiative «smarter medicine» orientiert sich am amerikanischen Projekt «Choosing wisely» und hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu vermeiden. Die SGC hat die amerikanischen Empfehlungen geprüft und für die Schweiz für vollumfänglich anwendbar und vernünftig befunden. Den Flyer können Sie hier herunterladen, Informationen zur Initiative und eine Übersicht über die Empfehlungen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website des Trägervereins.

Wie kann «smarter medicine» in der Chirurgie umgesetzt werden? PDF

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KONTAKT

lic. phil. Franziska Egli
Kommunikation