News

Förderung

23.02.2021

Young Talents in Clinical Research: Finanzierung für 2021 – 2024 gesichert

Gemeinsam mit der Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung hat die SAMW 2017 das Förderprogramm Young Talents in Clinical Research (YTCR) lanciert, um junge Ärztinnen und Ärzte für erste Schritte in der klinischen Forschung zu motivieren. Die Bangerter-Stiftung stellt die Finanzierung nun für weitere vier Jahre mit einer grosszügigen Summe von total 4 Millionen Franken sicher.

Mit einer Million Franken jährlich finanziert YTCR «protected research time» (beginner grants) und Projektbeiträge (project grants) für junge Mediziner/-innen, die sich der klinischen Forschung widmen möchten. In den ersten vier Jahren konnte sich YTCR etablieren und eine Lücke schliessen, indem es als einziges nationales, kompetitives Förderprogramm auf Einsteiger/-innen in die klinische Forschung ausgerichtet ist. Die nächste Ausschreibung wird Ende März 2021 mit leicht angepasstem Reglement veröffentlicht. Informationen zum Programm finden Sie jederzeit auf der Website.

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Förderung

04.02.2021

Neurowissenschaften: Robert-Bing-Preis für Johanna Joyce und Grégoire Courtine

Der Robert-Bing-Preis 2020 geht in die Westschweiz: Johanna Joyce, Professorin an der Universität Lausanne, wird für ihre Pionierarbeiten zur Rolle von Immunzellen in der Entwicklung von Hirntumoren ausgezeichnet. Grégoire Courtine, Professor an der EPFL, an der Universität und am Universitätsspital Lausanne, erhält den Preis für seine bahnbrechende Forschung zu Neurotechnologien, die das Gehvermögen nach einer Rückenmarkverletzung wiederherstellen können. Der Preis ist mit je 30'000 Franken dotiert.

Die SAMW schreibt den Robert-Bing-Preis alle zwei Jahre aus. Gemäss dem Willen des Stifters wird er an jüngere Forschende verliehen, die als Autorinnen und Autoren herausragender Arbeiten zur Erkennung, Behandlung oder Heilung von Nervenkrankheiten beitragen. Pandemiebedingt wurden die Preisträger erst Ende 2020 vom SAMW-Senat gewählt und die Bekanntmachung auf 2021 verschoben. Die Preisverleihung findet am 27. Mai 2021 statt. Weitere Informationen zu den Preisträgern und zum Preis finden Sie in der heute veröffentlichten Medienmitteilung und auf unserer Website.

Medienmitteilung (PDF)

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SPHN

01.02.2021

SPHN: Bericht des National Steering Board 2016 – 2019

Personalisierte Medizin hat das Potenzial, mehr Qualität und Effizienz in der Gesundheitsforschung und im Gesundheitssystem zu ermöglichen. Die «Swiss Personalized Health Network»-Initiative (SPHN) wurde 2016 im Auftrag des Bundes lanciert mit dem Ziel, eine nationale Forschungsinfrastruktur zur verbesserten Interoperabilität von Gesundheitsdaten aufzubauen. Der Bericht des National Steering Board 2016 – 2019 präsentiert den Fortschritt der Initiative und die grössten Herausforderungen.

Im Bericht werden die Infrastrukturen, Technologien und Methoden beschrieben, die SPHN und seine Partner in der ersten Förderperiode entwickelt haben, um Forschung mit grossen Mengen an sensiblen Daten auf verantwortungsvolle, ethische und gesetzeskonforme Weise zu ermöglichen. Eines der wichtigsten Ergebnisse ist die umfassende Analyse der systemischen Herausforderungen und der Komplexität datenbasierter Gesundheitsforschung im föderalistischen System der Schweiz. Darauf gestützt wurden Lösungen für den Aufbau eines nachhaltigen Forschungsökosystems für personalisierte Gesundheit entwickelt. Laden Sie den Bericht (Englisch mit einer Zusammenfassung auf Deutsch) herunter oder bestellen Sie kostenlos eine gedruckte Broschüre.

Bericht herunterladen (PDF)

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Akademie

25.01.2021

Science Communication: Call for Proposals

Die «Future of Science Communication Conference» in Berlin bringt europäische Akteure aus Forschung und Praxis der Wissenschaftskommunikation zusammen. Die 2-tägige Konferenz (24./25. Juni 2021) wird gemeinsam von «Wissenschaft im Dialog» und ALLEA, der Europäischen Föderation der Akademien der Wissenschaften, organisiert. Der «Call for Proposals» ist bis zum 28. Februar 2021 offen.

Wer kann sich bewerben? Die Organisatoren richten sich an ein breites Publikum und ermutigen zu Eingaben aus der Forschung und der Praxis. Willkommen sind alle Beiträge, die sich mit Wissenschaftskommunikation bzw. dem Verhältnis zwischen Wissenschaft, Forschung und Öffentlichkeit auseinandersetzen. Der «Call for Proposals» (PDF) enthält alle nötigen Informationen inklusive Eingabeformular. Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie auf der ALLEA-Website.

Call for Proposals (PDF)

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Ethik

14.01.2021

Stellungnahme: Versuchstiere in Zeiten von Covid-19

Die Kommission für Tierversuchsethik (KTVE) ist eine gemeinsame Kommission der SAMW und der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT). Sie besteht aus Mitgliedern der Gebiete Grundlagenforschung, Veterinärmedizin, Tierschutz, Recht und Ethik. Die Situation der Versuchstiere während der ersten Phase der Covid-19-Pandemie war Anlass für die KTVE, eine Stellungnahme zu diesem Thema zu verfassen.

Als der Bundesrat im März 2020 die «ausserordentliche Lage» erklärte, hatte dies beträchtliche Folgen für die Zucht und Haltung von Versuchstieren und die Durchführung von Tierversuchen an den Hochschulen. Die Auswirkungen waren über die Dauer des Teil-Lockdowns hinaus zu spüren. Dabei zeigte sich, dass in der Konzeption und in der Umsetzung der Notfallpläne Lücken bestehen. In ihrer Stellungnahme empfiehlt die KTVE den Hochschulen, ihre Notfallkonzepte zu überdenken und detaillierte Szenarien für verschiedene Katastrophen (Pandemie, Stromunterbruch, Brand, Erdbeben etc.) zu erarbeiten. Die KTVE bietet dem Schweizerischen Netzwerk der Tierhaltungsanlagen (Swiss Animal Facilities Network – SAFN) von swissuniversities und den Behörden dazu ihre Beratung an.

Stellungnahme herunterladen (PDF)

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Publikationen

12.01.2021

Chancen und Risiken kommerzieller DNA-Tests

DNA-Analysen werden immer billiger und damit verbunden sind kommerzielle DNA-Tests immer breiter verfügbar. Die Kommerzialisierung von DNA-Tests wirft technische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen auf. TA-SWISS, das Kompetenzzentrum für Technologiefolgen-Abschätzung im Verbund der Akademien der Wissenschaften Schweiz, hat diesen Themen eine Studie gewidmet.

In der mehrere hundert Seiten umfassenden Studie weisen die Wissenschaftler/-innen auf die unscharfe Grenze zwischen Lifestyle-Produkten und medizinischen Tests, den Missbrauch von Abstammungstests und die Risiken des Einsatzes der DNA-Phänotypisierungen bei polizeilichen Ermittlungen hin. Die von TA-SWISS Ende 2020 veröffentlichten Ergebnisse sind in Form eines detaillierten Berichts, als Kurzfassung und als kurzer Erklärfilm verfügbar. Laden Sie die Kurzfassung hier herunter oder besuchen Sie die Website von TA-SWISS.

Kurzfassung herunterladen (PDF)

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Akademie

02.01.2021

Neue Mitglieder in den Gremien der SAMW

Per Anfang Jahr finden in verschiedenen Gremien der SAMW personelle Wechsel statt: Prof. Paul Hoff, Zürich, wird Präsident der Zentralen Ethikkommission. In dieser Position – und damit verbunden auch im SAMW-Vorstand – folgt er auf Prof. Jürg Steiger, Basel. Zudem hat der Senat der SAMW im November 2020 auf dem Korrespondenzweg sieben neue Einzel- und Ehrenmitglieder gewählt.

Ein weiterer Wechsel steht im SAMW-Vorstand per 1. Februar 2021 an: Dr. Jürg Schlup, als FMH-Präsident Mitglied ex officio, übergibt sein Amt an seine Nachfolgerin Dr. Yvonne Gilli. Das SAMW-Generalsekretariat heisst die neuen Mitglieder herzlich willkommen. Weitere Informationen zur Organisation der Akademie finden sie im Menü «Porträt».

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Akademie

21.12.2020

Keine Greta, sondern ein Virus

Im Dezember 2019 hat sich die SAMW für das neue Jahr «eine Greta für das Gesundheitssystem» gewünscht. Leider hat das Schicksal anders entschieden. Das Jahr 2020 war vom Coronavirus geprägt, die Arbeit der Akademie auch. Die letzte News 2020 enthält keinen Wunsch, sondern einen grossen Dank an das pflegerische, medizinische, administrative und technische Personal im Gesundheitswesen, das seit Monaten Ausserordentliches leistet.

Das Generalsekretariat der SAMW bleibt über die Festtage geschlossen. Bei dringenden Anliegen können Sie uns per E-Mail erreichen, die Kontakte finden Sie auf unserer Website. Zum Jahreswechsel wünschen wir Ihnen Zeit zum Auftanken und für 2021 Glück und Gesundheit.

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Akademie

17.12.2020

Triage auf Intensivstationen: Richtlinien Version 3.1

Die SAMW und die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin SGI veröffentlichen eine aktualisierte Version der Richtlinien für die Triage bei Ressourcenknappheit auf Intensivstationen. Die Version 3.1 präzisiert die ethischen Prinzipien und klärt und ergänzt rechtliche Aspekte. Die Empfehlungen für die Entscheidfindung der Fachpersonen auf den Intensivstationen (Ziff. 4.3. und 4.4.) sind im Kern unverändert, wurden aber angesichts der mit der Pandemie gemachten Erfahrungen präzisiert.

Die Version 3.1 konkretisiert das Prinzip der kurzfristigen Überlebensprognose, das für die Triage entscheidend ist. Eine Verdeutlichung erhielt auch die sorgfältige Beachtung und Reevaluation des Patientenwillens. Zudem waren die Ausführungen betreffend Alter, Behinderung und Demenz als unzulässige Kriterien bei Triageentscheidungen und die Anwendung der «Clinical Frailty Scale» in der Vorgängerversion teilweise zu knapp formuliert, was zu Missverständnissen führte. Diese Passagen wurden ergänzt oder neu formuliert. Das aktualisierte Dokument ist in vier Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) auf unserer Website verfügbar. Dort finden Sie neu auch Hintergrundinformationen in Form häufiger Fragen und Antworten (FAQ).

Richtlinien herunterladen (PDF)

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SPHN

14.12.2020

SPHN: Zweite Finanzierungsperiode 2021 bis 2024 und neues Factsheet

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) ist eine nationale Initiative zur Verbesserung der Zugänglichkeit gesundheitsbezogener Daten für die Forschung. Seit der Lancierung im Jahr 2017 hat SPHN Infrastrukturen, Technologien und Methoden entwickelt, die ermöglichen sollen, mit grossen Mengen an sensiblen Daten auf verantwortungsvolle, ethische und gesetzeskonforme Weise zu forschen. Nach Abschluss der ersten Finanzierungsperiode hat der Bund die Mittel für die Fortführung von 2021 bis 2024 zugesichert.

Gemeinsam mit dem SIB Swiss Institute of Bioinformatics trägt die SAMW die Verantwortung für die Umsetzung der SPHN-Initiative. Für die zweite SPHN-Förderperiode von 2021 bis 2024 sind 66,9 Mio. Franken vom Bund vorgesehen. Der Schwerpunkt wird auf der praktischen Implementierung und Konsolidierung der SPHN-Infrastrukturen und auf harmonisierten Standards, Prozessen und Prinzipien für den Datenaustausch liegen. SPHN plant ferner, die Grundlage für ein nachhaltiges, unabhängiges nationales Zentrum für biomedizinische und gesundheitsbezogene Forschungsdaten zu schaffen. Ein neues Factsheet gibt einen Überblick über den Stand der SPHN-Initiative am Ende der ersten Förderperiode.

Factsheet herunterladen (PDF)

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Ethik

11.12.2020

Start der öffentlichen Vernehmlassung zu den Richtlinien «Reanimation»

Reanimationsentscheidungen und deren Folgen sind für alle Beteiligten mit grossen Belastungen verbunden. Die SAMW lanciert heute die dreimonatige öffentliche Vernehmlassung zu den revidierten medizin-ethischen Richtlinien von 2008. Stellungnahmen können bis zum 11. März 2021 mit dem dafür vorgesehenen Formular eingereicht werden.

Die nun vorliegende Version der Richtlinien – von der Zentralen Ethikkommission, dem Vorstand und dem Senat der SAMW verabschiedet – stützt sich auf den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und berücksichtigt Entwicklungen seit der letzten Aktualisierung, z. B. den Einsatz von extrakorporaler kardiopulmonaler Reanimation. Zudem werden neuere gesellschaftliche Entwicklungen aufgenommen, etwa Reanimation-Nein-Stempel, Tattoos oder ärztliche Notfallverfügungen. Alle nötigen Dokumente für eine Stellungnahme finden Sie auf unserer Website.

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Publikationen

04.12.2020

Gesundheit und Umwelt: eine enge Beziehung unter der Lupe

Die Beziehung zwischen Gesundheit und Umwelt wurde lange Zeit als Einbahnstrasse wahrgenommen: Sogenannte umweltbedingte Gesundheitsdeterminanten beeinflussen die menschliche Gesundheit. Die enge, wechselseitige Beziehung blieb weitgehend unbeachtet. Im Schwerpunkt des aktuellen Bulletins beleuchtet Prof. Nicolas Senn, Chefarzt Familienmedizin an der Universität Lausanne, diese gegenseitige Abhängigkeit und stellt u. a. das Konzept der Co-Benefits vor.

Co-Benefits bestehen z. B. im Bereich der Gesundheitsförderung, etwa bei der aktiven Mobilität – zu Fuss gehen, das Fahrrad benutzen – oder bei einer gesunden, nachhaltigen Ernährung. Beides bringt erwiesenermassen einen gesundheitlichen und einen ökologischen Nutzen. Das sogenannte «Green Prescribing» gelangt in der klinischen Praxis jedoch rasch an seine Grenzen, weil es einen Eingriff in den autonomen Lebensstil bedeutet. Ein anderer Ansatz, der die enge Beziehung von Gesundheit und Umwelt aufnimmt, betrifft die ökologischen Auswirkungen von Gesundheitsdienstleistern. Lesen Sie mehr dazu im PDF oder bestellen Sie eine gedruckte Ausgabe im Menü Publikationen.

Bulletin 4/2020 herunterladen (PDF)

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Förderung

30.11.2020

KZS-Fonds: Fünf Seed Grants für junge Forschende in biomedizinischer Ethik

Die Ausschreibung 2020 des Käthe-Zingg-Schwichtenberg-Fonds (KZS-Fonds) war thematisch offen, richtete sich aber gezielt an junge Forschende im Bereich der biomedizinischen Ethik. Aus 26 Eingaben wurden fünf Projekte ausgewählt.

Fünf Seed Grants in Gesamthöhe von 236’000 Franken ermöglichen es den Nachwuchsforschenden, ein unabhängiges Pilotprojekt zu realisieren, innovative Forschungsideen zu erkunden oder einen Projektantrag zur Eingabe bei einer grösseren Förderinstitution vorzubereiten. Die Synopsis (pdf) bietet eine Übersicht über alle bisher unterstützten Arbeiten. Die nächste Ausschreibung des KZS-Fonds findet im Frühling 2021 statt, sofern die Börsenerträge es erlauben.

Synopsis der Beitragsempfänger/-innen (PDF)

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Projekte

24.11.2020

Pro-salute.ch: Eine neue Dachorganisation für Patientinnen und Prämienzahlende

Die SAMW versteht es als eine ihrer zentralen Rollen, verschiedene Partner des Gesundheitssystems zusammenzubringen und sie bei der Durchführung ihrer Projekte zu unterstützen. Partner mit unterschiedlichem Hintergrund, aber gemeinsamen Interessen. Das jüngste Ergebnis: die Dachorganisation pro-salute.ch.

Pro-salute.ch hat zum Ziel, sich als Gesprächspartnerin im Gesundheitssystem zu etablieren und als starke Stimme gegenüber politischen Behörden, Leistungserbringern und Versicherern aufzutreten. Neben dem Ideen- und Gedankenaustausch stehen die Koordination gemeinsamer gesundheitspolitischer Aktivitäten und die Einführung von Instrumenten, die Transparenz und Vergleichbarkeit im Gesundheitssystem garantieren, im Vordergrund.

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Publikationen

13.11.2020

Autonomie in der Medizin: 7 Thesen

In der Schweiz sind die Voraussetzungen in Recht, Politik und gesellschaftlicher Praxis gegeben, damit die Autonomie der Patientinnen und Patienten respektiert und gefördert werden kann. Um auf dieser Grundlage die Autonomie im Schweizer Gesundheitssystem weiter zu stärken, haben die Zentrale Ethikkommission (ZEK) und die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) sieben Thesen mit Denk- und Diskussionsanstössen publiziert.

In einem öffentlichen Veranstaltungszyklus von 2015 bis 2019 stellten die NEK und die ZEK das Konzept der Autonomie, seine Voraussetzungen und damit verbundene Herausforderungen zur Diskussion. Die Themen reichten von Autonomie und Verantwortung über Einflüsse der Digitalisierung bis zu Autonomie und Glück. Die gemeinsam erarbeitete Publikation «Autonomie in der Medizin: 7 Thesen» bringt den Ertrag aus allen fünf Symposien auf den Punkt. Zu jeder These gibt es ein kurzes Kapitel mit Hintergründen und ein konkretes Beispiel zur Vertiefung. Sie können die Broschüre hier herunterladen oder kostenlos in gedruckter Form bestellen.

PDF herunterladen (PDF)

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Projekte

10.11.2020

Smarter medicine: Top-5-Liste für Radiologie veröffentlicht

Der Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu verhindern. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im November 2020 hat die Schweizerische Gesellschaft für Radiologie (SGR) ihre Liste veröffentlicht.

Wie andere medizinische Fachgesellschaften unterstützt auch die Schweizerische Gesellschaft für Radiologie (SGR) die «smarter medicine»-Initiative. Die vorgelegte Top-5-Liste ist evidenz-basiert und beruht auf einem breiten Konsens. Die SGR hat sich an die vom American College of Radiology (ACR) publizierten Empfehlungen angelehnt und die zugrundliegende Literatur aktualisiert. Die Liste soll nicht nur vor einer eventuellen Überversorgung in der medizinischen Bildgebung schützen, sondern auch zur Verbesserung der Behandlungsqualität beitragen. Laden Sie die Empfehlungen der SGR hier herunter oder besuchen Sie die Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Radiologie (PDF)

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Akademie

04.11.2020

Covid-19-Pandemie: Richtlinien für Triage auf Intensivstationen aktualisiert

Die zweite Covid-19-Welle hat die Schweiz erreicht und die grosse Anzahl Patientinnen und Patienten bringt erste Spitäler an die Grenzen. Die im März 2020 von der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin SGI und der SAMW veröffentlichten Richtlinien für die Triage bei Ressourcenknappheit auf Intensivstationen wurden aktualisiert und können in vier Sprachen heruntergeladen werden.

Das aktualisierte Dokument «Triage von intensivmedizinischen Behandlungen bei Ressourcenknappheit» ergänzt wie bisher die SAMW-Richtlinien «Intensivmedizinische Massnahmen» (2013). Es bezieht sich auf alle Patientinnen und Patienten (an Covid-19 erkrankte und nicht an Covid-19 erkrankte), die auf eine Intensivbehandlung angewiesen sind. Leitprinzip ist, dass gesamtschweizerisch vergleichbare Kriterien für die Aufnahme und den Verbleib auf der Intensivstation zur Anwendung kommen. Eine entscheidende Veränderung gegenüber März 2020 betrifft die nationale Koordinationsstelle, die unterdessen vom Bund geschaffen wurde. Sie soll die optimale Auslastung aller schweizweit vorhandenen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten sicherstellen.

 

Weitere nennenswerte Änderungen sind im SAMW-Newsletter vom 4. November 2020 zusammengefasst. Den Newsletter und alle hier erwähnten Dokumente finden Sie auf unserer Website.

Richtlinien herunterladen (PDF)

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Förderung

02.11.2020

Zwei Professorinnen erhalten den Stern-Gattiker-Preis

Mit dem Stern-Gattiker-Preis zeichnet die SAMW Ärztinnen aus, die als wertvolle Vorbilder für weibliche Nachwuchskräfte in der akademischen Medizin wirken. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an die beiden Professorinnen Sophie de Seigneux Matthey (Genève) und Sara C. Meyer (Basel).

Um mittel- und langfristig den medizinischen Nachwuchs zu sichern und die Geschlechterverteilung des Lehrkörpers ausgewogener zu gestalten, muss die Zahl der Frauen in der akademischen Medizin steigen. Mit dem Stern-Gattiker-Preis macht die SAMW weibliche Vorbilder sichtbar, um mehr junge Frauen für eine akademische Laufbahn zu motivieren. Sophie de Seigneux Matthey und Sara C. Meyer sind SNF-Professorinnen an den medizinischen Fakultäten Genf bzw. Basel, Leiterinnen eines Forschungsteams und leitende Ärztinnen am Universitätsspital Genf (HUG) bzw. Basel (USB). Weitere Informationen finden Sie in der heute veröffentlichten Medienmitteilung.

Medienmitteilung herunterladen (PDF)

Medienmitteilungen

Projekte

07.10.2020

Smarter medicine: Top-5-Liste für Dermatologie und Venerologie

Der Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu verhindern. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, womit Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im Oktober hat die Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (SGDV) ihre Liste veröffentlicht.

Mit Blick auf die patientengerechte medizinische Versorgung und den steigenden Kostendruck trägt die SGDV die Kampagne «smarter medicine» mit und hat eine eigene Top-5-Liste entwickelt. Die Empfehlungen betreffen u. a. die Behandlung bei Nagelpilzverdacht, die Diagnostik von Herpessimplex-Virus-Infektionen der Haut und die perioperative Antibiotikaprophylaxe bei Hauteingriffen. Ziel aller Empfehlungen ist es, das Qualitäts-, Sicherheits- und Kostenbewusstsein innerhalb der Ärzteschaft zu fördern.

Die jüngst publizierten Empfehlungen der SGDV können Sie hier herunterladen. Mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Dermatologie und Venerologie (PDF)

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Projekte

22.09.2020

Interprofessionalität: die Charta ist aktualisiert

Mit der Aktualisierung der Charta «Interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen» hat die SAMW die Publikation von 2014 den Entwicklungen im Schweizer Gesundheitswesen angepasst. Die Charta 2.0 skizziert das heutige Verständnis interprofessioneller Zusammenarbeit und bietet eine Basis für den weiterhin anzustrebenden Kulturwandel.

Überzeugt, dass dank gelingender interprofessioneller Zusammenarbeit die Qualität der Versorgung gesteigert und die Ressourcen effizienter genutzt werden können, fördert die SAMW entsprechende Bestrebungen seit Jahren. Die Charta 2.0 ist in drei Sprachen (d/f/i) als Download und kostenlos als gedruckte Broschüre erhältlich. Weitere Informationen finden Sie im Menü «Projekte».

Charta 2.0 herunterladen (PDF)

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Akademie

09.09.2020

Swiss Medical Board: Auflösung Ende 2021

Das Swiss Medical Board (SMB) hat entschieden, den Betrieb des Kompetenzzentrums per Ende 2021 einzustellen. Das Board hat sich in den vergangenen Jahren für ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis bei Gesundheitsleistungen eingesetzt. Inzwischen hat der Bund ein eigenes Programm aufgebaut. In einem vergleichsweise kleinen Versorgungsgebiet wie der Schweiz macht es keinen Sinn, parallele Strukturen aufrechtzuerhalten.

Das Swiss Medical Board ist ein von Verwaltung, Leistungserbringern und Industrie unabhängiges Gremium. Seine Aufgabe ist es, diagnostische Verfahren und therapeutische Interventionen aus der Sicht der Medizin, der Ökonomie, der Ethik und des Rechts zu analysieren. Zusammen mit der FMH und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren gehört die SAMW zu den Gründerorganisationen des SMB. Mit der angekündigten Auflösung des SMB steht der Bund in der Pflicht, sich stärker in diesem Bereich einzubringen.

Medienmitteilung des SMB, 07.09.2020 (PDF)

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Akademie

31.08.2020

Danke, Michelle Salathé, für fast zwei Jahrzehnte SAMW

Michelle Salathé, Leiterin Ressort Ethik seit 2001, gehört zu den Personen, die die SAMW entscheidend geprägt haben. Während fast zwei Jahrzehnten hat sie alles gesehen, alles gehört und so viel in Erinnerung behalten, dass sie als institutionelles Gedächtnis der SAMW gilt. Sie hat sich unermüdlich für die Lösung der vielfältigen ethischen Fragen eingesetzt, die sich in der medizinischen Forschung, in der Praxis und für die Gesellschaft stellen. Wir danken Michelle Salathé von Herzen für das langjährige, grosse Engagement.

Die Ethik ist zusammen mit der Forschungs- und Nachwuchsförderung seit jeher ein Kerngebiet der SAMW. Wir werden Michelle Salathés umfassendes Verständnis der Medizinethik, ihre juristischen Fähigkeiten, die Qualität ihres Netzwerkes und ihr diplomatisches Geschick vermissen. Im September übergibt sie die Leitung des Ressorts an ihren Nachfolger Thomas Gruberski. Die Funktion als stellvertretende Generalsekretärin übernimmt ab 1. Oktober Franziska Egli, Kommunikationsverantwortliche. Entdecken Sie alle Gesichter des SAMW-Generalsekretariats auf unserer Website und lesen Sie das Interview mit Michelle Salathé im SAMW Bulletin.

Interview herunterladen (PDF)

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Akademie

21.08.2020

Prix Média Newcomer: Unterstützung für Nachwuchsjournalistinnen

Der Prix Média der Akademien der Wissenschaften Schweiz wird seit über 10 Jahren für exzellenten Wissenschaftsjournalismus vergeben. Der Prix Média Newcomer richtet sich an Medienschaffende oder Studierende unter 31 Jahren, die an aussergewöhnlichen wissenschaftsjournalistischen Projekten arbeiten.

Mit den Auszeichnungen anerkennen die Akademien die wichtige Rolle von Journalistinnen und Journalisten im Zeitalter von Algorithmen, Fake News und Schreibrobotern. Aus zwei nominierten Projekten von drei Nachwuchsjournalistinnen wird per Public Voting bis 6. September die Preisträgerin des Prix Média Newcomer gekürt, den die Akademien der Wissenschaften Schweiz anlässlich der ScienceComm ’20 am 17. September in Solothurn verleihen. Weitere Informationen zu den nominierten Projekten und die Möglichkeit zum Abstimmen finden Sie auf der Website von Prix Média.

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Projekte

18.08.2020

Smarter medicine: Top-5-Liste für Infektiologie veröffentlicht

Der Trägerverein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland» hat zum Ziel, unnötige medizinische Behandlungen zu verhindern. Kernstück der Kampagne sind die sogenannten Top-5-Listen aus allen klinischen Disziplinen. Damit bestimmen die Fachgesellschaften Interventionen, die ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im August hat die Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie (SGINF) ihre Liste veröffentlicht.

Die Empfehlungen der SGINF betreffen sowohl den stationären wie den ambulanten Bereich. Etwa 80% der in der Humanmedizin verbrauchten Antibiotika werden ambulant eingesetzt und oftmals durch Nicht-Infektiologen verschrieben. Dabei ist es gerade die Überbehandlung mit Antibiotika der eher «einfachen» Infektionen (z. B. Harnwegsinfektionen), die zur Selektion von resistenten Organismen, zu ungewollter Kolonisation und/oder Infektion mit multiresistenten Keimen führt. Die jüngst publizierten Empfehlungen der SGINF können Sie hier herunterladen (PDF). Mehr Informationen zur Initiative und die Listen weiterer Fachgesellschaften finden Sie auf der Website von «smarter medicine».

Top-5-Liste für Infektiologie (PDF)

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Publikationen

14.08.2020

Bulletin 2-3/2020: Gesundheitsregister und was Covid-19 ans Licht bringt

Der Schwerpunkt des neuen SAMW Bulletins ist den Registern gewidmet: Diese sind bestrebt, konkret umsetzbare Erkenntnisse zur Lösung aktueller Probleme in der Gesundheitsversorgung zu generieren. Vor besondere Herausforderungen stellt uns zurzeit das Coronavirus. Erfahren Sie, welche Fragen die Wissenschaft und die Gesellschaft dazu vertiefen sollten.

«Register im Gesundheitswesen sind eine Investition in die Zukunft.» Davon ist die Autorin des Schwerpunkts, Prof. Anne Lübbeke-Wolff, überzeugt. Welchen Nutzen haben Register für die Gesundheit des einzelnen und für unsere Gesellschaft? Welchen Wert haben sie für die Forschung? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet der Schwerpunkt. Ein weiterer Fokus des Bulletins 2-3/2020 ist die Covid-19-Pandemie. Erfahren Sie in persönlichen Schlaglichtern von sieben Expertinnen und Experten, auf welche Fragen und Themen rund um Covid-19 wir näher eingehen sollten.

Bulletin 2-3/2020: Gesundheitsregister: Eine notwendige Investition in die Zukunft (PDF)

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SPHN

11.08.2020

Swiss Personalized Health Network: Auf Wiedersehen, Adrien Lawrence

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) wurde 2017 lanciert mit dem Ziel, gesundheitsrelevante Daten für die Forschung in der Schweiz austauschbar und gemeinsam nutzbar zu machen. Als Geschäftsführer des SPHN hat Adrien Lawrence das Management Office kompetent und effizient von Grund auf aufgebaut. Nach vier Jahren kehrt er an die EPFL zurück, wo seine Karriere ihren Anfang genommen hatte. Wir danken Adrien Lawrence herzlich für sein grosses Engagement.

Als Geschäftsführer des SPHN hat Adrien Lawrence die Governance und Strukturen entscheidend mitgeprägt, die zwei Projektausschreibungen in der Periode 2017–2020 realisiert, die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure gefördert, Leistungsvereinbarungen mit den Universitätsspitälern abgeschlossen  und das SPHN im Ausland bekannt gemacht. Seinen Weggang nimmt das SAMW-Generalsekretariat zum Anlass, die interne Organisation zu überprüfen. Myriam Tapernoux, Leiterin Ressort Wissenschaft, hat per 1. August ad interim die Leitung des SPHN Management Office übernommen. Erfahren Sie mehr über das SPHN auf der Website oder lesen Sie das Interview mit Adrien Lawrence, das diesen Monat im SAMW Bulletin erscheint.

Interview herunterladen (PDF)

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Projekte

16.07.2020

Smarter medicine: Infografiken für den Patientendialog

Fehl- und Überversorgung sind ein bekanntes Problem im Schweizer Gesundheitswesen mit negativen Auswirkungen auf die Qualität der Gesundheitsversorgung und auf die damit verbundenen Kosten. Vor diesem Hintergrund hat der Trägerverein «smarter medicine» Infografiken veröffentlicht, die das Bewusstsein für sinnvolle Behandlungsentscheide schärfen sollen.

Die Infografiken vermitteln komplexe Sachverhalte in einfacher Sprache und mit Bildern. Sie erleichtern die Kommunikation zwischen Fachperson und Patientin, dienen dem «Enabling» und verbessern im Idealfall die Behandlungsqualität. Die Infografiken (deutsch/französisch) können kostenlos auf der Website von «smarter medicine» heruntergeladen werden.

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Förderung

09.07.2020

Das MD-PhD-Programm finanziert elf neue Beiträge

Die Beiträge des nationalen MD-PhD-Programms ermöglichen dieses Jahr elf jungen forschungsinteressierten Ärztinnen und Ärzten ein Doktorat in Naturwissenschaften, Public Health Wissenschaften und klinischer Forschung an einer Schweizer Universität. Die Synopsis bietet eine Übersicht über alle unterstützten Projekte.

Die lokalen MD-PhD-Kommissionen hatten 20 Gesuche vorselektioniert, daraus bestimmte die Nationale Expertenkommission 11 Kandidatinnen und Kandidaten, die eine Zusprache erhalten. Die Beiträge in Gesamthöhe von über 2 Millionen Franken decken das Salär der jungen Forschenden für zwei bis drei Jahre und werden vom Schweizerischen Nationalfonds, von der Krebsforschung Schweiz und von der SAMW finanziert. Die nächste Ausschreibung des MD-PhD-Programms erfolgt im Herbst 2020 mit Eingabetermin am 15. Dezember 2020.

Synopsis der Beitragsempfänger/-innen (PDF)

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Ethik

18.06.2020

Empfehlungen zu präimplantativen genetischen Testverfahren (PGT)

Die genetische Untersuchung von Embryonen, die mittels In-vitro-Fertilisation gezeugt wurden, ist seit 2017 im Fortpflanzungsmedizingesetz geregelt. In der Umsetzung sind medizinische Fachpersonen und kantonale Aufsichtsbehörden mit praktischen und ethischen Fragen konfrontiert. Die SAMW-Empfehlungen behandeln aus ethischer Sicht wichtige Aspekte für die Beratungs- und Entscheidungssituationen für eine einheitliche Good Clinical Practice in der Schweiz.

Die SAMW-Empfehlungen behandeln einerseits die PGT-Indikationsstellung für Paare mit Erbkrankheiten und andererseits das Screening der Embryonen im Rahmen von Kinderwunschbehandlungen. Weitere Punkte betreffen den Umgang mit Überschussinformationen wie das Geschlecht des Embryos oder gesundheitsrelevante Auffälligkeiten, die nicht den gesetzlich geforderten Indikationskriterien entsprechen. Die Empfehlungen sind deutsch, französisch, italienisch und englisch veröffentlicht und können kostenlos gedruckt (d/f) bestellt werden.

Empfehlungen herunterladen (PDF)

Mehr zum Thema

Förderung

15.06.2020

Ausschreibung 2020: Young Talents in Clinical Research

Mit «Young Talents in Clinical Research» (YTCR) ermöglichen die Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung und die SAMW jungen Ärztinnen und Ärzten eine erste Forschungserfahrung. Für diese Ausschreibung stehen 1 Million Franken zur Verfügung. Aufgrund der COVID-19-Situation wurde die Eingabefrist für Gesuche dieses Jahr auf den 30. November 2020 gelegt.

Mit «beginner grants» und «project grants» ermöglicht das Programm eine zweistufige Unterstützung für junge Mediziner/innen, die erste Schritte in der patientenorientierten Forschung machen wollen. Die «beginner grants», die geschützte Zeit für Forschung finanzieren, werden als Förderbeiträge verteilt, die den Lohn der Beitragsempfänger/innen decken. «Project grants» bieten die Möglichkeit, die Forschungserfahrung mit der Umsetzung eines eigenständigen Projekts danach zu festigen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Flyer «Young Talents in Clinical Research» (PDF)

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Förderung

11.06.2020

Forschung in Palliative Care: Zahlen, Themen und To-Dos

In der Schweiz sterben rund 90% der Bevölkerung nach einer Krankheits- und Pflegephase, viele brauchen eine palliative Behandlung. Um die Behandlung bestmöglich zu gewährleisten, ist Forschung nötig. Überzeugt, dass die Schweiz in diesem Bereich Aufholbedarf hat, lancierte die SAMW ein Förderprogramm: «Forschung in Palliative Care 2014 – 2018». Der Bericht präsentiert Zahlen, Themen und künftige Herausforderungen.

In den Jahren 2014 bis 2018 konnten insgesamt 4,4 Millionen Franken ausgeschüttet werden. 138 Anträge wurden geprüft, 34 Projekte finanziert und vier Stipendien für Ausbildungs- und Forschungsaufenthalte im Ausland gesprochen. Was hinter diesen Zahlen an Ideen, Ergebnissen und Herausforderungen steckt, erfahren Sie im Schlussbericht. Die Broschüre ist auf Deutsch, Französisch und Englisch erhältlich und kann auch kostenlos gedruckt bestellt werden.

Bericht herunterladen (PDF)

Mehr zum Thema

Akademie

29.05.2020

Ausschreibung: Pandemien in der Populärkultur

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) lanciert einen Call for Papers: Pandemien in der Populärkultur. Gesucht werden auch Beiträge aus den Bereichen Medical Humanities, Medizingeschichte oder Public Health. Eingaben sind bis zum 22. Juni 2020 möglich.

In der Ausschreibung skizzierte Themen sind: Krankheit und Epidemien in sozialen Medien, Popkulturelle Einflüsse auf die Berichterstattung zu Epidemien oder umgekehrt die Rolle der Coronakrise für die Popkultur. Detaillierte Informationen und den Kontakt für Fragen finden Sie in der Ausschreibung (PDF) oder auf der Website der SAGW im Menü «Gesundheit».

Ausschreibung herunterladen (PDF)

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Projekte

26.05.2020

Personalisierte Gesundheit im Gespräch

Die Entwicklungen im Bereich der personalisierten Gesundheit und damit verbundene Fragen zu Datenschutz, Umgang mit Wahrscheinlichkeiten etc. betreffen die gesamte Bevölkerung. Deshalb haben die Akademien der Wissenschaften Schweiz das Dialogprojekt «Mensch nach Mass: Personalisierte Gesundheit» durchgeführt. Eine soeben veröffentlichte Publikation präsentiert Antworten der Bevölkerung auf Online-Fragen und aus neun öffentlichen Veranstaltungen.

Im Rahmen dieses Dialogprojekts wurden Antworten aus der Bevölkerung weder wissenschaftlich erhoben noch nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewertet. Die Publikation «Personalisierte Gesundheit im Gespräch» vermittelt jedoch ein Meinungsbild und kann Fachpersonen Anknüpfungspunkte und Inspiration für künftige Forschungsarbeiten bieten.

Publikation (f/d) herunterladen (PDF)

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Ethik

19.05.2020

Kritische Stellungnahme zu Leistungssperren für säumige Prämienzahlende

Die Zahl der Personen, die ihre Krankenkassenprämie nicht bezahlen, steigt. Dies führt zu hohen Kostenforderungen an die Kantone, die gesetzlich verpflichtet sind, 85 Prozent der ungedeckten Kosten für medizinische Leistungen zu übernehmen. Mit dem Ziel, die Zahlungsmoral der Bevölkerung zu verbessern, haben mehrere Kantone «schwarze Listen» eingeführt. Die Zentrale Ethikkommission (ZEK) der SAMW hat die Folgen beurteilt und veröffentlicht eine kritische Stellungnahme.

Die Leistungssperren für Personen auf der «schwarzen Liste» gelten für alle Behandlungskosten mit Ausnahme von Notfallbehandlungen. Allerdings ist ein «Notfall» nicht eindeutig definiert; der Notfallbegriff wird im medizinischen Alltag unterschiedlich ausgelegt. Die ZEK hat sich vertieft mit dieser Situation auseinandergesetzt, die Folgen und den erhofften Zweck der Leistungssperren analysiert. Gestützt auf mehrere Punkte empfiehlt sie, auf schwarze Listen und Leistungssperren zu verzichten. Details erfahren Sie in der Stellungnahme.

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Akademie

18.05.2020

Die SAMW sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

Für ihre Förderaktivitäten im Bereich akademischer und personalisierter Medizin sucht die SAMW eine vielseitig interessierte Person. Wenn Sie über einen akademischen Abschluss in Medizin, Life Sciences oder Naturwissenschaften verfügen und Erfahrung im Projektmanagement ausweisen, ist diese Position vielleicht die richtige für Sie.

Diese Stelle bietet abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben an der Schnittstelle von Medizin und Forschung, Kontakte mit Nachwuchsforschenden und externen Fachpersonen, ein dynamisches, mehrsprachiges Team und einen attraktiven Arbeitsplatz in Gehdistanz vom Bahnhof Bern.

Weitere Informationen und die Kontaktperson für Fragen entnehmen Sie dem Volltext der Ausschreibung. Die Frist für Bewerbungen ist am Donnerstag, 11. Juni 2020.

Ausschreibung herunterladen (PDF)

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Akademie

08.05.2020

Epidemiologe Marcel Tanner präsidiert die Akademien Schweiz

Die Delegiertenversammlung hat Prof. Marcel Tanner zum Präsidenten der Akademien der Wissenschaften Schweiz gewählt. Der ehemalige Direktor des Tropen- und Public Health Instituts (Swiss TPH) war in den letzten Monaten bereits Präsident a. i. und ist zurzeit Mitglied der Covid-19 Science Task Force des Bundes.

Marcel Tanner, seit 2016 Präsident der Akademie der Naturwissenschaften, kennt die Anliegen und Bedürfnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft, die unter dem Dach der Akademien der Wissenschaften Schweiz vereint ist, bestens. Er sieht die Rolle und Stärke ihrer Mitglieder im Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Mehr Informationen finden Sie in der Medienmitteilung der Akademien.

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Akademie

01.05.2020

Prof. Henri Bounameaux ist Präsident der SAMW

Ab 1. Mai 2020 ist Henri Bounameaux neuer SAMW-Präsident. Er wurde im November 2019 einstimmig vom Senat in dieses Amt gewählt. Sein Vorgänger Daniel Scheidegger bleibt der Akademie als Vizepräsident erhalten.

Henri Bounameaux kennt die SAMW gut: Seit 2015 ist er Einzelmitglied des Senats, ein Jahr später wurde er in den SAMW-Vorstand und 2019 zum Vizepräsidenten gewählt. Wer ihn kennenlernen möchte, findet ein Interview im SAMW Bulletin 1/2020 (PDF S. 4) und in der Schweizerischen Ärztezeitung (Link unten).

 

Bulletin 1/2020 herunterladen (PDF)

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Publikationen

30.04.2020

Der SAMW-Jahresbericht 2019 ist online

Ab sofort können Sie unseren Jahresbericht 2019 online lesen. Wir nutzen die Möglichkeiten des Internets, um diesen Rückblick mit weiterführenden Informationen und unseren laufenden Aktivitäten zu verknüpfen.

Wer lieber druckt als klickt, hat die Möglichkeit, ein druckfähiges PDF herunterzuladen. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Vergnügen beim Entdecken und Wiederentdecken unserer Meilensteine 2019.

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Akademie

16.04.2020

Covid-19-Pandemie: Zwischenbilanz zur Triage auf Intensivstationen

Bisher konnten die wegen Covid-19 befürchteten Engpässe in den Schweizer Spitälern vermieden werden. Die Triage-Richtlinien der SAMW und der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) sind derzeit nicht in Anwedung. Seit Veröffentlichung werden sie jedoch breit diskutiert und haben zu zahlreichen Rückmeldungen geführt. Wie geht die SAMW damit um?

Auf Grund der aktuellen Situation sind die SAMW und die SGI zum Schluss gekommen, dass ein zeitnahes Update der Triage-Richtlinien nicht erforderlich ist. Vielmehr müssen im Rahmen einer umfassenden Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie die eingegangenen Rückmeldungen sorgfältig geprüft werden, um zu entscheiden, inwiefern die Richtlinien Anpassungen erfahren bzw. ob sie in Kraft bleiben. Weitere Informationen finden Sie im SAMW-Newsletter vom 16. April 2020.

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Ethik

27.03.2020

Covid-19-Pandemie: Fragen zur Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist ein Instrument der Selbstbestimmung. Eine urteilsfähige Person kann darin festhalten, welchen medizinischen Massnahmen sie im Fall einer Urteilsunfähigkeit grundsätzlich zustimmt oder nicht zustimmt. Wegen der Covid-19-Pandemie machen sich zurzeit mehr Menschen Gedanken über eine Patientenverfügung.

Das Verfassen einer Patientenverfügung basiert auf einem längeren Prozess der Willensbildung. Dabei helfen Gespräche mit Angehörigen und Fachpersonen. Die Entscheidung für oder gegen bestimmte medizinische Massnahmen im Falle der Urteilsunfähigkeit sollte grundsätzlich gefällt werden und nicht spezifisch für eine schwer verlaufende Covid-19-Erkrankung. Auf unserer Website finden Sie Hintergrundinformationen und Links zu Beratungsangeboten.

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Akademie

25.03.2020

Coronavirus: Empfehlungen für Palliative Care

Die Infektion mit dem Coronavirus bedroht die ganze Bevölkerung, am stärksten gefährdet für schwere und tödliche Verläufe sind aber ältere Menschen, die häufig multimorbid und gebrechlich sind. Schwerste Erkrankungen mit ungünstiger Prognose und Sterbesituationen erfordern gute Palliative Care für die Betroffenen.

Die aktuelle Pandemiesituation und die Veröffentlichung der Richtlinien zu den Triageentscheidungen haben die Fachgesellschaft Palliative Geriatrie (FGPG) veranlasst, ergänzend praxisbezogene Empfehlungen zu verfassen. Die SAMW begrüsst diesen Schritt und stellt das Dokument (d/f/i/e) auch auf ihrer Website zur Verfügung.

Empfehlungen Palliative Care herunterladen (PDF)

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Akademie

20.03.2020

Covid-19-Pandemie: Richtlinien für Triage auf Intensivstationen

Aufgrund des Tempos, mit dem sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) verbreitet, ist eine ausserordentliche Lage eingetreten, die zu einem Massenzustrom von Patientinnen und Patienten in die Akutspitäler führen wird. Die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) und die SAMW veröffentlichen gemeinsame Richtlinien für Rationierungsentscheidungen auf Intensivstationen.

Die Belastung für das medizinische Personal auf den Intensivstationen (IPS) ist sehr hoch. Umso wichtiger ist es, dass gesamtschweizerisch vergleichbare Kriterien für die Aufnahme und den Verbleib der Patienten auf der IPS zur Anwendung kommen. Die neuen Richtlinien schaffen diese Basis. Die Richtlinien ergänzen die SAMW-Richtlinien «Intensivmedizinische Massnahmen» (2013). Covid-19-Erkrankte und andere Patienten, die intensive Pflege benötigen, werden nach denselben Kriterien behandelt.

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Akademie

16.03.2020

Wir sind im Home-Office für Sie da

Das SAMW-Generalsekretariat arbeitet vorläufig im Home-Office. Sie erreichen die Mitarbeitenden per E-Mail oder unter den direkten Festnetznummern. Alle Kontaktangaben finden Sie auf unserer Website: samw.ch/kontakt oder mittels Link unten.

Unsere Briefpost wird regelmässig, aber nicht täglich erledigt. Lassen Sie uns dringende Schreiben bitte auch als Mail-Anhang zukommen: v.clerc@samw.ch. Wir danken für Ihr Verständnis.

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Publikationen

13.03.2020

Was braucht ein Mensch auf dem letzten Stück Weg?

Das SAMW Bulletin 1/2020 präsentiert eine Zwischenbilanz zum Förderprogramm «Forschung in Palliativ Care». Mit finanzieller Unterstützung durch zwei Stiftungen konnten in den Jahren 2014 bis 2018 insgesamt 34 Projekte ermöglicht werden. Die Resultate zeigen: Es wurde viel erreicht, die Schweiz hat aufgeholt. Aber es bleibt noch viel zu tun.

Orientiert am multidisziplinären Ansatz der Palliativmedizin hat das Programm den Aufbau von Forschungskompetenzen und -infrastrukturen ermöglicht, vielfältige Projekte finanziert und den wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem Bereich gefördert. Das Bulletin bietet Einblick in ausgewählte Projekte und skizziert, welche Fragen und Herausforderungen uns in Zukunft beschäftigen werden.

Bulletin 1/2020: Was braucht ein Mensch auf dem letzten Stück Weg? (PDF)

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Akademie

10.03.2020

Covid-19: Triage bei Engpässen auf Intensivstationen

Die Lage in Italien zeigt, wie rasch sich die Situation rund um das Coronavirus akzentuieren kann. Auf Grund des Tempos, mit dem sich das Virus auch in der Schweiz verbreitet, könnten Engpässe auf den Intensivstationen (IPS) entstehen. Die SAMW hat sich in ihren Richtlinien «Intensivmedizinische Massnahmen» (2013) mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die Richtlinien sind weiterhin gültig und können Ärztinnen und Ärzten eine Orientierung bieten.

In einer ersten Phase können Massnahmen wie die restriktive Patientenaufnahme, die Beschränkung von Wahleingriffen oder die Verlegung von Patienten Plätze für Betroffene mit Lungenversagen schaffen. Tritt eine Notstandssituation mit einer grossen Anzahl schwerstkranker Patienten ein, werden Rationierungsentscheide nötig. Es ist wichtig, dass Triage-Entscheide nachvollziehbar und gerecht sind und dass gesamtschweizerisch vergleichbare Kriterien für die Aufnahme und den Verbleib auf der IPS angewendet werden. Zur Entlastung der Ärztinnen und Ärzte hat die SAMW in den medizin-ethischen Richtlinien «Intensivmedizinische Massnahmen» beschrieben, nach welchen Kriterien eine ethisch vertretbare Triage erfolgen sollte.

Auszug aus den Richtlinien (Kap. 9.3.) (PDF)

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Förderung

05.03.2020

Ausschreibung: Seed Grants für junge Forschende in bio-medizinischer Ethik

Die SAMW stellt erneut 250'000 Franken aus dem Käthe-Zingg-Schwichtenberg-Fonds (KZS-Fonds) zur Verfügung, um Nachwuchsforschende zu unterstützen, die eine wissenschaftliche Karriere in der bio-medizinischen, klinischen oder Public-Health-Ethik anstreben. Eingabefrist für Gesuche ist am 30. April 2020.

KZS Seed Grants bis maximal 50'000 Franken pro Person sollen den Nachwuchsforschenden ermöglichen, innovative Forschungsideen zu erkunden, ein unabhängiges Pilotprojekt zu realisieren oder einen Projektantrag zu erstellen, der anschliessend bei einer grösseren Förderinstitution eingereicht wird. Mehr Informationen zur Ausschreibung und Gesuchseingabe finden Sie auf unserer Website.

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Ethik

02.03.2020

Autonomie in der Medizin: Neuer Tagungsband und Ausblick

Was hat Glück mit Medizin zu tun? Und was mit Selbstbestimmung in der Medizin? Antworten auf diese Fragen gibt der letzte Tagungsband aus dem Zyklus «Autonomie und Medizin». Basierend auf den Erkenntnissen der fünfjährigen Auseinandersetzung sind zudem weiterführende Empfehlungen für die medizinische Praxis in Arbeit.

Autonomie gilt als wichtige Voraussetzung für ein glückliches Leben. Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich somit in allen wichtigen Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Der Bericht «Autonomie und Glück» bildet die Referate und Diskussionen der gleichnamigen Veranstaltung vom Sommer 2019 ab. Sämtliche Unterlagen zu den fünf Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website.

Tagungsband herunterladen (PDF)

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SPHN

24.02.2020

Entdecken Sie die neue Website des Swiss Personalized Health Network

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN), eine nationale Initiative unter Federführung der SAMW in Zusammenarbeit mit dem Swiss Institute of Bioinformatics (SIB), hat eine neue Website lanciert. Diese vereint bisherige Inhalte mit den Aktivitäten des SIB Personalized Health Informatics Teams. Damit sind nun alle Informationen und Dokumente zur Initiative an einem Ort zu finden.

Nach gut drei Jahren operativer Tätigkeit macht die neue SPHN-Website die nationale Zusammenarbeit der zahlreichen Akteure und die gemeinsamen Fortschritte der Initiative vereint sichtbar. Die Website besteht vorerst auf Englisch, die Übersetzung ausgewählter Seiten auf Deutsch und Französisch folgt demnächst. Möchten Sie einen raschen Überblick über die Initiative gewinnen? Laden Sie das Fact-Sheet herunter.

SPHN Fact-Sheet 2019 (PDF)

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Publikationen

13.02.2020

Interprofessionelle Zusammenarbeit: Was bremst, was stärkt sie?

Gut funktionierende interprofessionelle Teams werden heute als entscheidender Bestandteil eines nachhaltigen Gesundheitssystems angesehen. Mit der praktischen Umsetzung harzt es allerdings. Eine neue Studie der SAMW hat untersucht, welche Faktoren die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) bremsen und welche sie fördern.

Die Studie stellt einen Bezug zur Theorie komplexer Systeme her. In diesem Modell streben Systeme nach einem Zustand des Gleichgewichts, dem Normalfall. Im Gesundheitssystem entspricht die Professionalität dem Normalfall, während IPZ eine Abweichung und somit eine Veränderung des Gleichgewichts bedeutet. In leitfadengestützten Interviews mit Gesundheitsfachleuten hat das Autorenteam untersucht, welche Kräfte in dieser Situation verbindend und welche auseinanderstrebend wirken. Sie können die Publikation hier herunterladen oder kostenlos eine gedruckte Broschüre bestellen.

Studie herunterladen (PDF)

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Förderung

04.02.2020

Ausschreibung Robert-Bing-Preis 2020

Die SAMW schreibt den Robert-Bing-Preis für Forschende in Neurowissenschaften aus. Damit werden hervorragende Arbeiten im Bereich der Erkennung, Behandlung oder Heilung von Nervenkrankheiten honoriert.

Dem Wunsch des Stifters Robert Bing entsprechend kommen als Preisträger/-innen primär jüngere Forschende (bis 45-jährige) in Frage, die entweder eine Schweizer Nationalität besitzen oder seit einiger Zeit in der Schweiz forschen. Der Preis wird alle zwei Jahre mit einer Preissumme von CHF 50’000.– ausgeschrieben. Nächster Eingabetermin ist der 31. März 2020, Details für Bewerbungen finden Sie auf der Website.

 

Synopsis der bisherigen Preisträger/-innen (PDF)

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Akademie

30.01.2020

Wir suchen administrative Verstärkung für das Generalsekretariat

Haben Sie Erfahrung als administrative/r Mitarbeiter/in in einem kleinen, dynamischen Team? Sind Sie interessiert an medizin-ethischen Fragen, Forschungsförderung, Wissenschafts- und Bildungspolitik? Wir suchen per 1. Mai 2020 eine/n Mitarbeiter/in im Bereich Administration.

An dieser Position im SAMW-Generalsekretariat kommen vielfältige Aufgaben zusammen: Administrative Unterstützung der Generalsekretärin und des Teams, Mitarbeit bei Öffentlichkeitsarbeit, Ausschreibungen und Vernehmlassungen, Organisation von Tagungen, Sitzungen und Klausuren. Detaillierte Informationen und die Kontaktperson für Fragen finden Sie in der Ausschreibung. Die Frist für Bewerbungen ist am Freitag, 28. Februar 2020.

Ausschreibung herunterladen (PDF)

Publikationen

23.01.2020

Neue Studie zum klinischen Mentorat für Pflegeexpertinnen und -experten MSc

Für die Schweiz bedeutet das Berufsprofil der klinischen Pflegeexpertinnen und -experten MSc noch weitgehend Neuland. Gestützt auf Fachliteratur und zahlreiche Experteninterviews haben Prof. Iren Bischofberger et al. Empfehlungen für die Bildung, die Praxis und die Politik abgeleitet.

Bis in der Schweiz genügend erfahrene Peers die Aufgabe des klinischen Mentorats wahrnehmen können, übernehmen vorwiegend Ärztinnen und Ärzte diese Aufgabe. Die von der SAMW in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie dieses Mentoring mit neuen Ausbildungsaufgaben für Ärztinnen und Ärzte einhergeht und wie es die interprofessionelle Zusammenarbeit verändert. Sie können die Publikation herunterladen oder kostenlos eine gedruckte Broschüre bestellen.

Klinisches Mentorat für Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten MSc (PDF)

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Förderung

10.01.2020

Stern-Gattiker-Preis 2020 für weibliche Vorbilder in der akademischen Medizin

Die SAMW schreibt zum zweiten Mal den Stern-Gattiker-Preis aus. Der Preis würdigt Frauen in der akademischen Medizin und soll gezielt den weiblichen Nachwuchs motivieren. Der Preis ist mit CHF 15'000.– dotiert, Nominationen sind bis zum 3. März 2020 möglich.

Mit dem Stern-Gattiker-Preis zeichnet die SAMW alle zwei Jahre eine Ärztin aus, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre habilitiert hat, die in einem Spitalumfeld eine Festanstellung innehat und sich auf unterschiedliche, jeweils zu begründende Art als «role model» eignet. Dazu gehören z. B. die Nähe zum medizinischen Nachwuchs und das Engagement für die Chancengleichheit. Detaillierte Informationen für Nominationen finden Sie auf unserer Website.

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Akademie

03.01.2020

Prof. Henri Bounameaux wird im Mai neuer Präsident der SAMW

Das Jahr 2020 ist ein Jahr der Veränderung für die SAMW: Am 1. Mai übergibt Daniel Scheidegger das Präsidium an seinen Nachfolger Henri Bounameaux, der vom Senat einstimmig gewählt wurde. Daniel Scheidegger bleibt der Akademie als Vizepräsident erhalten.

Henri Bounameaux kennt die SAMW gut: Seit 2015 ist er Einzelmitglied des Senats, ein Jahr später wurde er in den SAMW-Vorstand und 2019 zum Vizepräsidenten gewählt. Er war mehrfach Mitglied in SAMW-Arbeitsgruppen und vertritt die Akademie in externen Gremien. In seiner Rede vor dem Senat betonte er, sein Programm sei jenes der SAMW, denn: «Die Präsidenten kommen und gehen, die Akademie bleibt.» Im Bulletin 1/2020, das im März erscheint, erfahren Sie im Interview mehr über den künftigen SAMW-Präsidenten. Die aktuelle Zusammensetzung des Vorstands finden Sie auf unserer Website.

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Ethik

02.01.2020

Die SAMW sucht eine neue Leitung für das Ressort Ethik

Im SAMW-Generalsekretariat wird die Stelle als Leiter/-in des Ressorts Ethik frei. Zusammen mit der Forschungsförderung gehört die Ethik zu den Kerngebieten der SAMW und trägt insbesondere in Form medizin-ethischer Richtlinien zu nationaler Beachtung bei.

Wenn Sie über einen akademischen Abschluss und eine Aus- oder Weiterbildung in Medizinethik verfügen, gerne strategisch und konzeptionell denken, ist diese Position vielleicht die richtige für Sie. Weitere Informationen und die Kontaktperson für Fragen entnehmen Sie dem Volltext der Ausschreibung. Die Frist für Bewerbungen ist am Freitag, 7. Februar 2020.

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KONTAKT

lic. phil. Franziska Egli
Kommunikation