04.12.2018

Die Präsentationen vom Symposium Interprofessionalität 2018 sind online

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Ethik

11.12.2018

Neue Richtlinien: Urteilsfähigkeit in der medizinischen Praxis

Urteilsfähigkeit ist eine Grundvoraussetzung, damit Patientinnen und Patienten in eine medizinische Behandlung oder pflegerische Massnahme einwilligen können. Die Beurteilung, ob jemand urteilsfähig ist oder nicht, hat somit weitreichende Auswirkungen. Als Hilfestellung für die Praxis hat die SAMW medizin-ethische Richtlinien ausgearbeitet und diese heute veröffentlicht.

Der Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten wird in medizinischen Entscheidungsprozessen grosses Gewicht beigemessen. Dabei spielt deren Urteilsfähigkeit eine zentrale Rolle. Gesundheitsfachpersonen fühlen sich jedoch oft unsicher, wenn sie die Urteilsfähigkeit abklären müssen. Die neuen SAMW-Richtlinien bieten Orientierung für alle, die in solche Evaluationen involviert sind. Die PDF-Version ist in vier Sprachen (d/f/e/i) erhältlich, gedruckte Exemplare können deutsch und französisch bestellt werden: order@samw.ch.

Richtlinien: Urteilsfähigkeit in der medizinischen Praxis (2018) PDF

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Akademie

29.11.2018

Das Swiss Personalized Health Network unterstützt zehn Projekte mit 9,6 Mio. Franken

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) trägt zur Entwicklung, Implementierung und Validierung einer Dateninfrastruktur bei, um gesundheitsrelevante Daten in der Schweiz gemeinsam für die Forschung zu nutzen. Im Rahmen der zweiten Ausschreibung unterstützt das SPHN zehn Projekte mit insgesamt 9,6 Mio. Franken.

Um die zur Verfügung stehenden Fördermittel bestmöglich zu bündeln, wurde die zweite Ausschreibung des SPHN erneut mit dem ETH-Bereichsschwerpunkt «Personalized Health and Related Technologies» (PHRT) koordiniert. Eine Übersicht der unterstützten Projekte finden Sie auf der SPHN-Website; drei der zehn Projekte werden von SPHN und PHRT gemeinsam finanziert.

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Projekte

27.11.2018

SAMW Award Interprofessionalität: sieben Projekte ausgezeichnet

Um «Best Practice»-Beispiele der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung bekannt zu machen, hat die SAMW zum dritten Mal den Award «Interprofessionalität» ausgeschrieben. Diese haben Vorbildcharakter und können Orientierung und Unterstützung bei der Umsetzung der Interprofessionalität bieten.

Aus 17 Bewerbungen wurden sieben Projekte aus den Bereichen Kompetenzentwicklung, praktische Umsetzung und Forschung mit einem Award ausgezeichnet, siehe Liste der prämierten Projekte. Die Verleihung fand am 27. November 2018 im Rahmen des Symposiums «Better Chronic Care – Interprofessionalität im Gesundheitswesen» in Bern statt.

SAMW-Award «Interprofessionalität»: Liste der prämierten Projekte 2018 PDF

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Förderung

23.11.2018

Sechs Zusprachen für Forschung in Palliative Care

Die SAMW, die Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung und die Stanley Thomas Johnson Stiftung haben seit 2014 die Forschung in Palliative Care gefördert. Im Rahmen der letzten Ausschreibung dieses Programms werden 2018 sechs Projekte mit einem Gesamtbetrag von 898'519 Franken unterstützt.

Die Synopsis bietet eine Übersicht über alle Beitragsempfänger/innen dieses Förderprogramms seit 2014. Im Herbst 2019 organisiert die SAMW ein Forschungssymposium, das dem Rück- und Ausblick dienen soll: Einerseits werden die wichtigsten Ergebnisse der geförderten Projekte präsentiert, andererseits gilt es über die künftige Finanzierung der Palliative-Care-Forschung in der Schweiz zu diskutieren. Weitere Informationen werden via Newsletter und auf unserer Website kommuniziert.

Synopsis der Beitragsempfänger/innen PDF

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Ethik

01.11.2018

Zwei Studien zum Medizintourismus in der Schweiz publiziert

Die medizinische Behandlung von Personen, die aus dem Ausland in die Schweiz kommen, hat eine lange Tradition. Welche ethischen Herausforderungen mit dem sogenannten «incoming» Medizintourismus verbunden sind, ist hingegen noch wenig untersucht. Zwei von der SAMW unterstützte Studien bieten nun Anhaltspunkte.

Aus dem Käthe-Zingg-Schwichtenberg-Fonds (KZS-Fonds) der SAMW wurden 2017 zwei Projekte zu Fragestellungen des «Medizintourismus in der Schweiz» finanziert. Die Ergebnisse sollten u. a. eine Entscheidungsgrundlage für die Zentrale Ethikkommission (ZEK) bilden, ob das Thema weiter vertieft werden soll. Gestützt auf die beiden Studien sieht die ZEK derzeit keine Notwendigkeit für medizin-ethische Richtlinien zur Betreuung von Medizintouristinnen und -touristen in der Schweiz. Der Kommentar der ZEK und die beiden Studienberichte sind auf unserer Website veröffentlicht.

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Förderung

31.10.2018

Ausschreibung: Nationale MD-PhD-Stipendien 2019

Die SAMW und der SNF schreiben mit Unterstützung der Krebsforschung Schweiz wiederum die nationalen MD-PhD-Stipendien aus. Eingabefrist ist am 15. Dezember 2018.

Ein MD-PhD-Stipendium ermöglicht ein Doktorat in Naturwissenschaften, Public Health Wissenschaften, klinischer Forschung oder biomedizinischer Ethik an einer Schweizer Universität. Die Stipendien werden für die Dauer von 2 bis 3 Jahren zugesprochen und decken die Lohnkosten der Empfänger/innen. Finanziert werden sie vom SNF, der SAMW und von privaten Stiftungen, 2019 von der Krebsforschung Schweiz. Details zum Format und zur Eingabe der Gesuche finden Sie im Programmreglement (englisch) und auf unserer Website.

National MD-PhD program regulations PDF

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Akademie

26.10.2018

Richtlinien «Umgang mit Sterben und Tod»: Stellungnahme zum Entscheid der FMH

Die Ärztekammer der FMH hat entschieden, dass die SAMW-Richtlinien «Umgang mit Sterben und Tod» nicht in den Anhang der Standesordnung übernommen werden. In den letzten 20 Jahren wurden alle Richtlinien in die Standesordnung übernommen. Wenn dies nun nicht der Fall ist, entsteht eine neue Situation, deren Auswirkungen auf die Praxis noch unklar sind.

Die neuen Richtlinien nehmen viele Themen auf, die bisher fehlten, z. B. Leitlinien zum Umgang mit Sterbewünschen und neue Entscheidungsmodelle wie Advance Care Planning. Diese Erweiterungen wurden in der Vernehmlassung sehr positiv aufgenommen, zu einer kontroversen Diskussion führte einzig das Kapitel zur Suizidhilfe. Es wäre schade, wenn die neuen Richtlinien im Standesrecht fehlen würden, weil dieses Kapitel so stark polarisiert. Die SAMW will sich an einem konstruktiven Dialog beteiligen.

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Ethik

24.10.2018

Umgang mit Sterben und Tod: Kernbotschaften zur Regelung der Suizidhilfe

Im Juni 2018 hat die SAMW die medizin-ethischen Richtlinien «Umgang mit Sterben und Tod» in Kraft gesetzt. Morgen Donnerstag, 25. Oktober 2018, diskutiert die FMH, ob diese Richtlinien in den Anhang der Standesordnung aufgenommen werden. Das Kapitel zur Suizidhilfe löste bereits im Vorfeld eine engagierte öffentliche Debatte aus. Lesen Sie dazu die Kernbotschaften der SAMW.

Die FMH nimmt regelmässig medizin-ethische Richtlinien der SAMW in den Anhang ihrer Standesordnung auf. In den letzten Wochen wurde eine engagierte öffentliche Debatte über die neuen SAMW-Richtlinien «Umgang mit Sterben und Tod» geführt, allerdings nur mit dem Fokus auf das Kapitel 6.2.1 – Suizidhilfe. Mit fünf Kernbotschaften stellt die SAMW dieses kontrovers und isoliert diskutierte Kapitel wieder in den Gesamtzusammenhang.

Kernbotschaften zur Regelung der Suizidhilfe PDF

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