Projekte
12.02.2026
CPCR Service Finder: Zentraler Zugang zu Dienstleistungen für klinische Forschung
Lesen SchliessenDer CPCR Service Finder ist ein neues Tool, kollaborativ entwickelt von der nationalen Koordinationsplattform Klinische Forschung (CPCR), realisiert mit technischer Expertise von Swiss Biobanking. Das benutzerfreundliche Instrument erlaubt die einfache Suche von Dienstleistungen der wichtigsten nationalen Forschungsinfrastrukturen und ermöglicht mit nur einem Klick den geeigneten Ansprechpartner zu finden.
Als Gastgeberin der CPCR freut sich die SAMW über die Lancierung des CPCR Service Finder. Er ist ein erstes greifbares Ergebnis der Plattform, deren Auftrag darin besteht, Synergien zwischen denjenigen Organisationen zu fördern, die in der Schweiz klinische Forschung betreiben und unterstützen. Der CPCR Service Finder hilft Forschenden, Studienkoordinatorinnen, Datenmanagern und Fachkräften in Biobanken herauszufinden, welche nationalen Infrastrukturen in den verschiedenen Phasen eines Projekts Fachwissen, Daten oder Ressourcen bereitstellen können.
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Förderung
06.02.2026
Ausschreibung offen: For Women in Science Program
Lesen Schliessen«For Women in Science» ist eine weltweite und etablierte Zusammenarbeit von UNESCO und L'Oréal. Seit 1998 fördern sie Frauen in der Wissenschaft, unterstützen die Gleichstellung der Geschlechter und machen Frauen in der Forschung als Vorbilder sichtbar. Das Schweizer Programm wurde 2025 in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) lanciert. Nach dem Erfolg vom letzten Jahr wird das Programm 2026 fortgesetzt.
Bei dieser zweiten Schweizer Durchführung werden wiederum insgesamt 100’000 CHF in vier Teilbeträgen von je 25’000 CHF an Postdoktorandinnen vergeben, die in der Schweiz herausragende Arbeit in den MINT-Bereichen leisten. Die Ausschreibung ist auch für Medizinerinnen offen. Bewerbungen sind bis zum 15. März 2026 möglich. Alle nötigen Informationen finden Sie auf der Website der SATW.
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Projekte
04.02.2026
smarter medicine: Top-5-Liste zu Kopfweh publiziert
Lesen SchliessenDer Verein «smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland», dessen Trägerschaft die SAMW angehört, setzt sich für eine optimale Gesundheitsversorgung in der Schweiz ein. Er fördert die Erarbeitung von Top-5-Listen, mit deren Hilfe Fachgesellschaften Interventionen bestimmen, die entweder ganz zu vermeiden oder nur unter bestimmten Bedingungen anzuwenden sind. Im Februar 2026 hat die Schweizerische Kopfwehgesellschaft (SKG) eine solche Liste veröffentlicht.
Die SKG gibt die folgenden fünf Empfehlungen ab: Wiederholte MRI bei gleichbleibendem Kopfschmerz, CT bei nicht-akuten Beschwerden, Zahnextraktionen bei anhaltendem Gesichtsschmerz, das Entfernen von Amalgamfüllungen zur Schmerzbehandlung und Migränechirurgie sind in der Regel nicht sinnvoll. Ziel ist, unnötige Untersuchungen und riskante Therapien zu vermeiden und die Behandlung evidenzbasiert zu verbessern. Die Top-5-Liste der SKG können Sie hier herunterladen, alle anderen Listen sind auf der Website von smarter medicine verfügbar.
Top-5-Liste herunterladen (PDF)
SPHN
03.02.2026
SPHN hat sechs neue Gesundheitseinrichtungen aufgenommen
Lesen SchliessenSechs neue Gesundheitseinrichtungen sind dem Swiss Personalized Health Network (SPHN) beigetreten. Fünf Kantonsspitäler und das Swiss Cancer Institute (SCI) können nun klinische Daten für standortübergreifende Forschungsprojekte im Bereich der personalisierten Medizin bereitstellen. Dies ist ein Meilenstein in den laufenden Bestrebungen, den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen den Schweizer Gesundheitseinrichtungen auszubauen und zu standardisieren.
Die neu hinzugekommenen Einrichtungen stellen derzeit – in unterschiedlichem Umfang – einen standardisierten Mindestdatensatz bereit, der unter anderem demografische Daten, Diagnosen, Verfahren, Medikamente und Labortests umfasst. Die Verbindung zum Swiss Cancer Institute stärkt die Krebsforschung weiter, da künftig standardisierte Datensätze von Krebspatientinnen und -patienten aus der Schweiz im SPHN-Format geteilt werden können. Diese Entwicklungen ebnen den Weg für kollaborative, datengetriebene Forschung und letztlich für eine stärker personalisierte und wirksamere Patientenversorgung. Weitere Informationen finden Sie auf der SPHN-Website.
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Förderung
02.02.2026
Neues Förderprogramm: Forschung zu Migration und Gesundheit
Lesen SchliessenDie Stanley Thomas Johnson Stiftung und die SAMW haben im Dezember ein gemeinsames Förderprogramm zum Thema «Forschung zu Migration und Gesundheit» lanciert. Ziel ist es, eine gerechte Gesundheitsversorgung für vulnerable Migrantinnen und Migranten in der Schweiz zu fördern sowie die Forschungskapazitäten und die Zusammenarbeit zwischen Forschungsgruppen zu stärken. Die Eingabefrist endet am 1. Juni 2026.
Obwohl die Schweizer Forschung zu Migration und Gesundheit in den letzten Jahren zugenommen hat, ist sie nach wie vor weitgehend über verschiedene Disziplinen und Institutionen hinweg verstreut. Um dem entgegenzuwirken, stellt die Stanley Thomas Johnson Stiftung 2,7 Millionen CHF über einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung. Das Programm finanziert Projektbeiträge, die die Zusammenarbeit zwischen Forschungsgruppen und Disziplinen fördern. Vorrang haben Interventionsstudien, die auf eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung abzielen. Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Webseite.
Reglement des Förderprogramms, auf Englisch (PDF)
SPHN
27.01.2026
SPHN: Klinische Daten von 800'000 Patientinnen und Patienten verfügbar
Lesen SchliessenNach acht Jahren koordinierter Aufbauarbeit hat das Swiss Personalized Health Network (SPHN) die Metadaten eines einzigartig umfangreichen nationalen klinischen Datensatzes veröffentlicht. Er umfasst mehr als 800'000 Patientinnen und Patienten und Milliarden semantisch harmonisierter Datenpunkte aus Diagnosen, Verfahren, Laboren, Medikamenten, Vitalparametern und mehr. Forschende erhalten nun einfacher einen Überblick darüber, welche Daten vorhanden sind und wie sie darauf zugreifen können.
Seit 2018 hat SPHN eine nationale Dateninfrastruktur aufgebaut, die es Gesundheitseinrichtungen ermöglicht, klinische Routinedaten zu harmonisieren, ohne sensible Patientendaten zentral zu speichern. Die Veröffentlichung des SPHN Federated Clinical Routine Dataset ist ein wichtiger Schritt hin zu einem besser vernetzten und interoperablen Schweizer Gesundheitsdaten-Ökosystem. Es ist eine bedeutende Ressource, um Studien zu planen, datengestützte Lösungen zu entwickeln und letztlich die personalisierte Gesundheit und Patientenversorgung in der Schweiz voranzubringen. Mehr Informationen finden Sie auf der SPHN-Website.
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Förderung
23.01.2026
Aktualisierung des Schweizer Versorgungsatlas mit den Daten 2024
Lesen SchliessenDer vom Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan) herausgegebene Versorgungsatlas dokumentiert die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen anhand von über 100 Indikatoren, von ADHS-Medikamenten über Herzkatheter bis zur Strahlentherapie. Das Obsan hat jüngst bekanntgegeben, dass der Versorgungsatlas um die Daten für das Jahr 2024 erweitert wurde.
Die umfassende Beschreibung von geografischen Mustern bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen liefert wichtige Grundlagen, um das Gesundheitswesen zu planen und politische Entscheidungen zu treffen. Die SAMW hatte die erste Version des Versorgungsatlas mit finanziert und setzt sich weiterhin für dessen Bekanntmachung ein. Detaillierte Informationen zu dieser wertvollen «Fundgrube» und zu den jüngsten Entwicklungen finden Sie auf der Website.
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Akademie
16.01.2026
Ausschreibung: Wissenschaftspreis Marcel Benoist im Bereich «Life Sciences»
Lesen SchliessenSeit 1920 zeichnet der Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist jedes Jahr eine:n Forscher:in für bedeutende Arbeiten aus, die einen Nutzen für das menschliche Leben und damit für die ganze Gesellschaft stiften. Der mit 250'000 CHF dotierte Preis wird 2026 im Bereich Life Sciences (Biologie und Medizin) vergeben. Nominierungen können bis zum 23. Februar 2026 eingereicht werden.
Der Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist gilt als bedeutendster Forschungspreis der Schweiz. Im Auftrag der Marcel Benoist Stiftung ist der Schweizerische Nationalfonds (SNF) für die Evaluation aller Nominierten und die Selektion der Preisträgerin oder des Preisträgers zuhanden des Stiftungsrates zuständig. Ausführliche Informationen zu den Kriterien und Bedingungen für eine Nominierung finden Sie auf der Website der Stiftung.
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