Medical Humanities

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Die Medical Humanities fördern den Umgang mit der Mehr- und Vieldeutigkeit von Krankheit und Gesundheit. Dank ihrer Stellung zwischen den Human- und Sozialwissenschaften sowie den bildenden Künsten und Literatur richten sie einen anderen Blick auf die medizinische Praxis und Wissenschaft. Mit ihrem komplementären, kritischen und reflexiven Ansatz setzen sie Themen in neue Zusammenhänge und ermöglichen es, die Medizin als Sozial- und Verhaltenswissenschaft besser zu verstehen.

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und die SAMW bringen seit Anfang des Jahrtausends Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die sich für die Medical Humanities interessieren. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Publikationen haben sie zum Aufbau eines lebendigen Dialogs zwischen den Fachleuten der Human- und Sozialwissenschaften beigetragen. Ziel ist es, unser Verständnis von Krankheit und Gesundheit zu verbessern und neue Ideen zu entwickeln, wie die gesundheitsbezogenen Herausforderungen, die sich durch den gesellschaftlichen Wandel stellen, gemeistert werden können.

 

 

Definition des Konzepts

Die ersten von der SAGW und der SAMW gemeinsam durchgeführten Veranstaltungen zum Thema «Medical Humanities» haben gezeigt, dass der Begriff selbst einer Präzisierung bedarf. Vor diesem Hintergrund ist das Papier entstanden, das die theoretische Grundlage für die gemeinsamen Projekte der beiden Institutionen bildet.

 

Bildungsangebot

Seit der Bologna-Reform kommt in der Schweiz die Integration humanwissenschaftlicher Aspekte in die Ausbildung an den medizinischen Fakultäten und den Fachhochschulen Gesundheit in Gang.

 

Die SAMW und die SAGW haben dies zum Anlass genommen, eine Umfrage zum Lehrangebot in Medical Humanities an Schweizer Hochschulen durchzuführen. Diese Bestandesaufnahme und eine Übersicht über die sozialwissenschaftliche Gesundheitsforschung in der Schweiz wurden 2012 veröffentlicht.

 

 

 

KONTAKT

lic. phil. Valérie Clerc
Generalsekretärin