Tagungsreihe

SAMW » Ethik » Autonomie » Tagungsreihe «Autonomie in der Medizin»

Mit einem mehrjährigen Veranstaltungszyklus reflektieren die Zentrale Ethikkommission der SAMW und die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin das Konzept der Autonomie und die Prämissen hinter diesem zentralen ethischen Konzept. Die Tagungsreihe wurde im Sommer 2015 gestartet und vertieft jährlich einen Aspekt zum Thema.

Symposium 2019: Autonomie und Glück

Die letzte Tagung dieses Veranstaltungszyklus findet am Freitag, 28. Juni 2019, in Bern zum Thema «Autonomie und Glück» statt. Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich in allen wichtigen, selbstbestimmten Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Führt die hohe Gewichtung der Autonomie in der Medizin zu glücklicheren Patienten? Oder kann Autonomie auch eine Überforderung sein und das Glück gefährden? Warum wird im medizinethischen Diskurs kaum der Frage nachgegangen, was Glück bedeutet und wie die Medizin zum Glück beiträgt? Diskutieren Sie mit und reservieren Sie sich schon heute das Datum – das detaillierte Programm wird im Frühjahr 2019 aufgeschaltet.

 

Link zur Anmeldung Symposium 2019

 

 

 

Symposium 2018: Autonomie und Digitalisierung

Die digitale Transformation führt in allen Bereichen der Medizin zu Veränderungen. Dies gilt auch für die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten: Unterstützt die Digitalisierung Personen, sich selbstständig zu informieren und aufgrund eigener Präferenzen und Ziele selbstbestimmt zu entscheiden? Verändert sich in einer digitalisierten Medizin die ärztliche Verantwortung für einen Therapieentscheid? Wie kann die gemeinsame Entscheidfindung von Arzt und Patient verantwortungsbewusst gelingen? Die Tagung 2018 beleuchtete diese Fragen aus gesellschaftlicher, ethischer und rechtlicher Sicht.

 

 

 

Symposium 2017: Autonomie und Fürsorge

Oft verlangen Gesundheitsprobleme bei urteilsunfähigen Personen einschneidende Entscheidungen – sei dies beim bewusstlosen Unfallopfer, bei Kindern oder bei fortgeschritten Demenzkranken. Wer entscheidet? Und nach welchen Massstäben? Diese Fragen standen im Zentrum der Tagung 2017.

 

 

 

 

Symposium 2016: Autonomie und Beziehung

Damit Patienten wirklich selbstbestimmt über Behandlungen entscheiden können, ist die unterstützende Begleitung durch medizinische Fachpersonen Voraussetzung. Im Zentrum der Tagung 2016 stand die Frage, wie sich die Fähigkeit zu autonomen Entscheidungen entwickelt und welche Rollen die Health Professionals bei der partizipativen Entscheidfindung im klinischen Alltag spielen. Die Publikation zur Tagung bettet die aktuelle Autonomiedebatte in einen grösseren Kontext ein und erläutert, inwiefern Ansätze wie «relationale Autonomie» oder «assistierte Autonomie» Vorteile bringen gegenüber der klassischen «Entscheidungsautonomie».

 

 

 

 

Symposium 2015: Autonomie und Verantwortung

Die Tagung richtet den Fokus auf das Spannungsfeld «Autonomie versus Solidarität». Thematisiert wird der Gegensatz zwischen einem Verständnis von Autonomie, die rein das Private betrifft, und einem Autonomieverständnis, das Verpflichtungen und Verantwortungen gegenüber weiteren Betroffenen und der Gesellschaft miteinbezieht.

 

 

 

KONTAKT

lic. theol., Dipl.-Biol. Sibylle Ackermann Birbaum
Wiss. Mitarbeiterin