Ausarbeitung von Empfehlungen zur «Information der Studienteilnehmenden»

(Stand Juli 2011)

Auftrag

Es ist bekannt und weitgehend unbestritten, dass die schriftliche Information von Probanden und Patienten im Rahmen klinischer Forschungsprojekte grosse Defizite aufweist. Sie ist zu lang, das Niveau ist nicht adaptiert und die elementaren Prinzipien der Kommunikation sind nicht berücksichtigt. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der SAMW und der AGEK (Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Ethikkommissionen), der auch Vertreter von Swissmedic, SCTO, SAKK und SwAPP angehören, soll Empfehlungen für die Information der Studienteilnehmenden ausarbeiten. In einem Expertenworkshop soll diskutiert werden, welche Aspekte bei der Studieninformation relevant sind und durch Analyse konkreter Fallbeispiele soll aufgezeigt werden, was dies für die Praxis bedeutet. Der Bericht soll im Frühling 2012 vorliegen. Gestützt darauf wird die AGEK auf iherer Website (www.swissethics.ch) die Vorlagen für Sponsoren und Prüfärzte anpassen.

Zusammensetzung der Arbeitsgruppe

Prof. André Perruchoud, AGEK, Basel (Vorsitz)
Dr. Peter Brauchli, SAKK, Bern
Prof. Bernhard Hirschel, AGEK, Genf
Prof. Samia Hurst, AGEK, Genf
Prof. Wolf Langewitz, Basel
dipl. pharm. Annette Magnin, SwAPP, Volketswil
(teilweise vertreten durch: Daniela Gunz, Opfikon-Glattbrugg)
lic. iur. Michelle Salathé, SAMW, Basel
Prof. Gregor Schubiger, AGEK, Luzern
Dr. Claudia Weiss, SCTO, Basel

Expertentagung «Wie sind potentielle Studienteilnehmer zu informieren, damit sie wirklich informiert sind?» vom 4. Oktober 2011

Präsentationen der Tagung:
Prof. Bernhard Hirschel, Genève (PDF, 848 KB)
Prof. Samia Hurst et lic. phil. Nathalie Ilic, Genève (PDF, 279 KB)
Prof. Wolf Langewitz, Basel (PDF, 1.7 MB)
Dr Hélène Chappuy, Paris (PDF, 5.6 MB)

Programm der Tagung (PDF, 131 KB)

Howald Fosco | [tm]